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Lexikon, Beratung & Deko Ideen für Kokospalme

Inhaltsverzeichnis

Lexikon

Kunstkokospalmen Beratung

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Steckbrief zur echten Kokospalme

  • Weiter Namen: Kokosnusspalme, Cocospalme
  • Wissenschaftliche Bezeichnung: Cocos nucifera
  • Pflanzenfamilie: Palmengewächs
  • Palmenart: Fiederpalme
  • Herkunft: vermutlich aus Melanesien, im südlichen Pazifik
  • Artenzahl: die einzige der Gattung
  • Wuchshöhe: 20-25m, selten 30m
  • Alter: 100-120 Jahre
  • Blütezeit: ganzjährig
  • Blütenfarbe: gelb
  • Fruchtreife: ganzjährig
  • Fruchtart: Steinfrucht, Kokusnuss
  • Fruchtfarbe: grün-orangene Hülle, der Kern ist braun und behaart
  • Bevorzugte Standorte der Palme: hell, halbschattig
  • Verwendung: Zimmerpflanze, Nutzpflanze
  • Symbolik: Die “Königin der Tropen” ist für uns das Sinnbild für ein unbeschwertes Leben auf einer exotischen Trauminsel. Für die Menschen vor Ort stellt die Kokospalme eine der bedeutendsten Nutzpflanzen dar. Kaum eine andere Pflanze wird vollständiger und vielfältiger verwertet. Die Kokosnuss ist ein weit verbreitetes Symbol der Fruchtbarkeit. Einer polynesischen Legende zufolge soll die Erde aus einer riesigen Kokosnuss entstanden sein. Anderen Mythen aus den indopazifischen Ländern zufolge, entstand sie aus dem Kopf eines Urahnen, der sich in der kargen Urzeit opferte, um den Hunger zu besiegen.
  • Form / Blätter ähnliche Palmen: Buriti Palme, Kentia, Schusterpalme

Beratung Kunstkokospalme

Allgemein über die Kokospalme

Kokospalmen wachsen überall in den Tropen. Sie sind wahre Überlebenskünstler, die vor allem in den Küstengebieten wachsen, wo wenige andere Pflanzenarten (über)leben. Kokospalmen sprießen aus den überall bekannten Kokosnüssen. Kokosnüsse sind extrem robust. Sie halten Salzwasser, Sand, Sturm und Hitze stand. Sie verbreiten sich schwimmend über das Meer und wachsen dann am nächsten Strand fest. Die jungen Sprösslinge der Kokospalme sind wie Gemüse essbar und entwickeln sich im Laufe der Zeit zu 30 Meter großen Riesen. Eine ausgewachsene Kokospalme hat zwischen 20 und 30 Blätter, die bis zu 6m lang werden. Pro Monat bekommt die Palme ein neues Blatt. Alte abgestorbene Blätter fallen einfach ab. Die neuen Blätter wachsen aus der Mitte der Palme, aus den sogenannten Palmherzen heraus. Dies gilt als Delikatesse und wird auch unter dem Namen “Millionärssalat” verkauft. Dieses Gericht kostet der Palme jedoch das Leben. Denn wird das Palmenherz entfernt, verletzt oder ist krank, stirbt die ganze Palme ab. Die Kokospalme trägt das ganze Jahr sowohl Blüten als auch Früchte. Die an ährenähnlichen Blütenständen wachsenden Blüten erscheinen ca. einmal pro Monat. Aus ihnen werden die bis zu 2,5kg schweren Kokosnüsse. Diese reifen ein halbes Jahr heran bevor sie herabfallen oder geerntet werden. Herabfallende Kokosnüsse sind sehr gefährlich für Menschen, Tiere oder auch Häuser und Autos. Deswegen werden sie meist frühzeitig geerntet. Im Jahr liefert eine Kokospalme zwischen 50 und 100 Nüssen.

Künstliche Kokospalme kaufen

Tropenfeeling bei Ihnen im Wohnzimmer, Dekoration für die Cocktailbar oder den Obstladen? Mit künstlichen Kokospalmen oder unechten Kokospalmwedeln von artplants sind Sie besten ausgerüstet. Unsere Kunstpalmen werden aus hochwertigem Kunststoff und Textilmaterialien hergestellt. Die feinen Fiederblätter werden in Handarbeit an die Blattstiele geklebt. Dann werden sie am Kunststoffstamm befestigt. Für einen detailliertes, schönes Aussehen sorgen die Elemente, die mit Palmfaser überzogen sind. Eingelassen ist der Stamm in einen mit Zement ausgegossenen Innentopf. Er ermöglicht Ihnen das simple Aufstellen der künstlichen Kokospalme am gewünschten Platz.
Mit künstlichen Kokospalmwedeln lassen sich Wände, Zäune oder Säulen dekorieren. In den Tropen werden die abgestorbenen Kokoswedel als Abdeckung von Dächern benutzt. Auch dünne Zwischenwände werden daraus gebaut. Für ein reales Aussehen können Sie die kleine Hawaiihütte, die um die Theke Ihrer Cocktailbar gebaut ist mit künstlichen Palmenblättern verkleiden und schmücken. Befestigen lassen diese sich leicht an ihrem flexiblen Steckstab. Damit sind sie auch tauglich für eine Vase oder einen Blumenkasten.
Bei der Verwendung der unechten Palmenwedel sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, melden Sie sich gerne bei unserem  Kundenservice. Auch für Ihr Projekt finden wir die optimalen Produkte aus unserem Sortiment.

Kokosnüsse, Kokosfett und Kokosmilch

Um für Verwirrung zu sorgen: die Kokosnuss ist keine Nuss. Sie gehört streng botanisch betrachtet zu den Steinfrüchten, wie z.B. auch die Kirsche oder die Pflaume. Dabei entspricht der dicke, fasrige Mantel und die ledrige Fruchtwand dem Fruchtfleisch. Die dünne aber steinharte Samenschale, das enthaltene Fruchtfleisch, das Kokoswasser sowie der Keimling bilden den Kern.
Die Kokosnusspalme wird sehr vielseitig und fast vollständig genutzt. Die frisch geernteten Kokosnüsse werden meist auf der Straße verkauft. Nachdem sie mit einer Machete geöffnet wurden, kann das süßliche Kokoswasser getrunken werden. Anschließend kann man auch das leckere Fruchtfleisch genießen. Aus der Hülle gewinnen die Menschen Kokosfasern, welche zu Seilen oder zu Fußmatten verarbeitet werden. Kokosfasern stellen zudem eine gute Alternative zu Torf dar und werden somit auch im Gartenbetrieb genutzt. Eine weitere Verwendung der Schale ist das Anfertigen von Schalen und anderen Küchen Utensilien. Einzelne Schalenteile werden auch gerne zur Herstellung von Holzkohle verwendet.
Für den Weltmarkt wird das reife Fruchtfleisch das auch Copra bzw. Kopra genannt wird zu Kokosmilch, Kokosöl, Kokosflocken, Kokoschips und Kokosmus verarbeitet. Hier können wir einen weiteren Mythos über die Kokosnuss aufklären. Die Flüssigkeit in der Kokosnuss ist keine Kokosmilch, sondern das Kokoswasser, das wie oben beschrieben gerne getrunken wird. Kokosmilch wird maschinell aus dem Fruchtfleisch der Frucht gewonnen. Aus dem getrockneten Fruchtfleisch wird Kokosöl gepresst. Es eignet sich bestens zum Frittieren oder Braten, wird aber häufig auch zu kosmetischen Zwecken genutzt. Bei Zimmertemperatur wird es fest. Zuletzt betrachten wir die Kokosblüte. Diese enthält einen süßen Sirup, der durch einen Schnitt entnommen werden kann. Der Sirup wird zu Palmzucker oder Kokosblütenzucker verarbeitet. Hierzulande kann man es meist in Bioläden erwerben und zum Beispiel zum Zubereiten von Currys oder Süßspeisen nutzen.

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